Home  Mitmachen  Spenden  Kontakt  Suche  Sitemap 

Menü


Junge Liberale

Erhard-Hübner-Stiftung e.V. für Liberale Bildung in Sachsen-Anhalt

www.schumann-magdeburg.de


FDP Stadtratsfraktion Magdeburg

 

 Diese Seite weiterempfehlen...
 Home > Liberalismus > Geschichte >  Im vereinten Deutschland >

Im vereinten Deutschland: Liberale Akzente im politischen Umbruch.

1990: Neugründungen liberaler Parteien in der DDR: Deutsche Forumspartei (DFP) und FDP der DDR, während sich die LDPD reformiert. Um die Chancen der liberalen Parteien bei den ersten freien Wahlen zu erhöhen, konstituiert sich der Bund Freier Demokraten (BFD), dem später auch die NDPD beitritt. Am 11. August in Hannover Vereinigung der Liberalen in Ost und West zur gesamtdeutschen FDP. Bei den ersten gesamtdeutschen Wahlen gewinnt die FDP 11,0 % der Stimmen. In Sachsen-Anhalt bilden CDU und FDP die erste Landesregierung nach der politischen Wende.

 

1991: Der FDP Vorsitzende Otto Graf Lambsdorff wird zum Präsidenten der Liberalen Internationale gewählt.

 

1993: Klaus Kinkel wird auf dem Bundesparteitag in Münster zum Bundesvorsitzenden gewählt.

 

1994: Die FDP erreicht nach einem für sie schwierigen Wahljahr bei der Bundestagswahl am 16. Oktober 6,9 %. Im Dezember wird Dr. Guido Westerwelle zum neuen Generalsekretär der FDP gewählt. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt kann die FDP die 5-Prozent-Hürde nicht überspringen. Reinhard Höppner bildet zusammen mit den Grünen eine PDS-tolerierte Minderheitsregierung.

 

1995: Der Bundesparteitag in Mainz wählt Dr. Wolfgang Gerhardt zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP Dr. Guido Westerwelle wird als Generalsekretär bestätigt.

 

1996: Die FDP erzielt bei Landtagswahlen sehr gute Ergebnisse, die weit über den Prognosen liegen. In Baden-Württemberg 9,6 %, in Rheinland-Pfalz 8,9% und in Schleswig-Holstein 5,7 %.

 

1997: Der Bundesparteitag in Wiesbaden beschließt das neue Grundsatzprogramm der FDP, die "Wiesbadener Grundsätze - Für die liberale Bürgergesellschaft."

 

1998: Die FDP kann sich bei der Bundestagswahl am 27. September mit 6,2 % behaupten. Die CDU hat dramatische Verluste zu verzeichnen, sodass SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine neue Bundesregierung bilden können. Die FDP nimmt nach 29 Jahren Regierungsverantwortung eine neue Aufgabe wahr: Sie wird Oppositionspartei. Bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt scheitert die FDP knapp an der 5-Prozent-Hürde, ebenso Bündnis 90/Die Grünen. Eine Minderheitsregierung unter Reinhard Höppner setzt ihre Arbeit fort und kann dabei auf die Unterstützung durch die PDS vertrauen.

 

2000: Nach dem unglücklichen Wahljahr 1999 meldet sich die FDP mit 7,6 % in Schleswig-Holstein und 9,8 % in Nordrhein-Westfalen eindrucksvoll zurück. Im Leitantrag "Mehr Demokratie wagen" des Bundesparteitags in Nürnberg wird gefordert, eine Beteiligung am politischen Willensbildungsprozess auch über das Internet zu ermöglichen. Den neu gegründeten FDP-Landesverband Net können Sie unter www.fdp-lv-net.de erreichen.

 

2001: Die FDP zeigt sich erneut als Partei der Generation @: Von Januar bis August haben alle Bürger die Möglichkeit, an unserem nächsten Bundestagswahlprogramm unter der Adresse www.buergerprogramm2002.de mitzuschreiben. Auf dem Bundesparteitag im Mai in Düsseldorf werden Cornelia Pieper zur Generalsekretärin und Dr. Guido Westerwelle zum Vorsitzenden gewählt.

 

2002: Die FDP erreicht bei den Landtagswahlen im April erstklassige Ergebnisse. 13,3 Prozent in Sachsen-Anhalt mit Spitzenkandidatin Cornelia Pieper ermöglichen den Wechsel von einer PDS-tolerierten Minderheitsregierung zu einer bürgerlichen Koalition unter Ministerpräsident Wolfgang Böhmer. Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué übernimmt das Finanzressort, Gerry Kley wird Sozialminister und Horst Rehberger Minister für Wirtschaft und Arbeit.

Die FDP geht mit einer ambitionierten Zielsetzung (18 Prozent) und einem eigenen Kanzlerkandidaten (Dr. Guido Westerwelle) in die Bundestagswahl im September. Nach der Instrumentalisierung des Irak-Themas für den Wahlkampf durch Bundeskanzler Schröder und der „Jahrhundertflut“ ändern sich die Umfrageergebnisse, die über Monate stabil den politischen Wechsel angezeigt hatten. Die FDP kann zwar ihren Stimmenanteil auf 7,4 Prozent steigern, verfehlt jedoch das selbst gestellte Ziel des Regierungswechsels. Rot-grün kann knapp die Macht im Bund behaupten.

 

2003: Die FDP schafft gemeinsam mit der CDU auch den Machtwechsel in Niedersachsen. Walter Hirche wird dort zum zweiten Mal Wirtschaftsminister (www.fdp-nds.de). In Hessen erringt die CDU die absolute Mehrheit, sodass die erfolgreiche Regierungsbeteiligung der von Ruth Wagner (www.fdp-hessen.de) geführten FDP trotz eines guten FDP-Wahlergebnisses endet. Guido Westerwelle wird in Bremen als FDP-Bundesvorsitzender bestätigt, ebenso Cornelia Pieper als FDP-Generalsekretärin.

Anfang ->




Einführung

Geschichte als Herausforderung


Die Anfänge:

Ein Gedanke wird zur Bewegung.


In der Weimarer Republik:

Einsatz für Reformen.


Nach dem Krieg:

Stabilität und Dynamik.


Im vereinten Deutschland:

Liberale Akzente im politischen Umbruch.