Lemsdorf – dörfliche Idylle zwischen Eule und Klinke
Im Jahre 937 wird Lemsdorf im Urkundenbuch des Erzstiftes Magdeburg zum ersten Mal ewähnt, als „Litemannesdorp“. „Lite“ waren Unfreie, das „Dorp“ also eine Ansiedlung von Hörigen, die Besitz hatten und Waffen tragen durften.
1919 wurde Lemsdorf zu einem Magdeburger Stadtteil.
Heute gilt Lemsdorf als Stadtrandviertel, umgeben von Grünflächen und durchquert von den Flüßchen „Eule“ und „Klinke“, mit seinen großflächigen Kleingartenanlagen als hochwertiger Wohnungsstandort.
Statistische Angaben
Größe: 133,3 ha
Einwohner: 1.994
Bevölkerungsdichte: 16,2 E/ha
Durchschn. Alter: 45,2 Jahre
Jugendquote: 20,4%
Altenquote: 28,2%
Frauenanteil: 52,0%
Ausländeranteil: 1,2%
(Quelle: 40 Viertel im großen Test, Sonderdruck „Mein Magdeburg“ der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH)
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