Ottersleben - Magdeburger Wachstumsregion
König Heinrich I erwähnte erstmals Ottersleben in der Schrift „pertinentia ad castellum“. Man kann von Otteresleba, Hortersleva, Otersleve und Ottersleve lesen. Zwischen Klein- und Groß-Ottersleben wird erstmals 1245 unterschieden. Mehr als ein Jahrhundert später wird dann auch „Bönnikenbeck“ als Feldflur des Ritters Bonike erwähnt. Anfang der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts werden das Rittergut und Klein Ottersleben nach Groß Ottersleben eingemeindet und 1952 wurde Ottersleben ein Stadtteil von Magdeburg.
Ottersleben boomt - seit 1993 ist die Bevölkerung im flächenmäßig größten Stadtteil um 3.522 Einwohner gewachsen. Es ist reichlich Land da, das die Stadt zu günstigen Konditionen anbietet. In der Folgezeit mussten vor allem die Defizite bei der Infrastruktur überwunden werden. Entgegen dem allgemeinen Trend wurde hier eine alte sanierte Grundschule neu eröffnet. Ottersleben wird in hohem Maße von seiner vielfältigen Vereinslandschaft (u.a. Bürger- und Heimatverein, Gewerbeverein, Verein "Bürger für Ottersleben", Freiwillige Feuerwehr) geprägt. Die Einheimischen engagieren sich für ihren Stadtteil und haben so z. B. eine Umgehungsstraße und den Verzicht auf den Tierheimbau durchgesetzt.
Statistische Angaben
Größe: 1.652,2 ha
Einwohner: 9.398
Bevölkerungsdichte: 5,9 E/ha
Durchschn. Alter: 41,0 Jahre
Jugendquote: 26,3%
Altenquote: 18,1%
Frauenanteil: 50,4%
Ausländeranteil: 0,7%
(Quelle: 40 Viertel im großen Test, Sonderdruck „Mein Magdeburg“ der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH)
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