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Sudenburg – das südliche Kultur- und Gewerbezentrum

Die ursprüngliche, und mehrfach zerstörte (1550, 1631, 1812/13) alte Sudenburg lag zwischen Friedensplatz und Fürstenwall. Nach der endgültigen Zerstörung der alten Sudenburg durch die Franzosen 1812/13 siedelte sich die Bevölkerung südlich der Heerstraße zu Halberstadt, der Halberstädter Chaussee, wieder an; Sudenburg wurde aber auf Befehl Napoleons „Katharinenstadt“ (zu Ehren der Königin Katharina von Westfalen) umbenannt.

 

Nach der französischen Kapitulation 1814 und dem Einzug der Preußen verschwand dieser Name wieder. Sudenburg entwickelte sich dank Zuckerrübenanbau und –verarbeitung in der Zeit der frühen Industrialisierung zu einer selbständigen Landstadt. Im Mai 1867 wurde Sudenburg eingemeindet und prägte den wirtschaftlichen Aufschwung Magdeburgs entscheidend mit. Noch heute sind Teile alter Fabrikanlagen, Gründerzeithäuser und landwirtschaftliche und handwerkliche Gebäude dieser Zeit in Sudenburg erhalten.

 

Die heutige Halberstädter Straße zählt zu den beliebtesten Einkaufmeilen Magdeburgs und die „Feuerwache“ an der geschichtsträchtigen Ambrosiuskirche zu den wichtigsten Kultureinrichtungen Magdeburgs, die in freier Trägerschaft bis zu 50 Veranstaltungen monatlich anbietet und durchführt.

 

Statistische Angaben

 

Größe: 528,3 ha

Einwohner: 16.274

Bevölkerungsdichte: 33,7 E/ha

Durchschn. Alter: 43,7 Jahre

Jugendquote: 20,7%

Altenquote: 29,2%

Frauenanteil: 51,7%

Ausländeranteil: 3,7%

 

 

(Quelle: 40 Viertel im großen Test, Sonderdruck „Mein Magdeburg“ der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH)