Westerhüsen – zwischen Elbe und Wald
Der südlichste an der Elbe gelegene Stadtteil Westerhüsen wurde erstmals um 840 urkundlich erwähnt. Der Name Westerhüsen lässt seinen Ursprung nach auf einen Einzelhof schließen. Die um 805 gebaute Kirche St. Stephanus war eine der 36 Urkirchen im ostfälischen Sachsen. In der ersten Häfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich Industriebetriebe an, die landwirtschaftliche Produkte verarbeiteten. 1910 wurde das Westerhüsen zu Magdeburg eingemeindet.
Der typische Charakter eines Bauerndorfes mit dörflicher Struktur konnte bis heute erhalten bleiben. Vielerorts gibt es noch schöne alte Bauerngehöfte und den historischen Dorfkern. Ganzer Stolz der Westerhüser ist die Kirche St. Stephanus, von der der Westturm aus dem Mittelalter stammt. Der romanische Taufstein ist noch älter, vermutlich 1200 gebaut. Vor allem der 120 000 Quadratmeter große idyllische Volkspark steht für den hohen Grünanteil im Stadtteil.
Statistische Angaben
Größe: 724,3 ha
Einwohner: 3.125
Bevölkerungsdichte: 4,8 E/ha
Durchschn. Alter: 45,2 Jahre
Jugendquote: 23,3%
Altenquote: 30,1%
Frauenanteil: 50,8%
Ausländeranteil: 1,3%
(Quelle: 40 Viertel im großen Test, Sonderdruck „Mein Magdeburg“ der Magdeburger Verlags- und Druckhaus GmbH)
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