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FDP Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2004 in Magdeburg
- Schwerpunkt 6 -
Sportstadt Magdeburg
Magdeburg ist eine Sportstadt. Magdeburg hat erfolgreiche Spitzensportler und eine umfangreiche Sportinfrastruktur, die von Vereinen getragen und durch die öffentliche Hand unterstützt wird.
Die FDP Magdeburg will den Begriff “Sportstadt Magdeburg” mit noch mehr Leben füllen. Sie unterstützt deshalb insbesondere
- die bedarfsgerechte Bereitstellung von Freizeit-, Sport-, Spiel- und Erholungseinrichtungen,
- eine verbesserte Abstimmung zwischen dem Stadtsportbund, der Volkshochschule und der Universität, um Konkurrenzangebote zu vermeiden,
- die Erhaltung und weitere Verbesserung der Sportschulen in Magdeburg und
- die stärkere Betonung des Sports in der Werbung für die Stadt und den Standort Magdeburg.
Freizeit- und Vereinssport haben eine Schlüsselfunktion für die Gesellschaft. Sie führen in allen Altersgruppen – insbesondere bei den Jugendlichen - zu einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung. Sie fördern die Gesundheit und den Gemeinsinn. Die Schaffung von Angeboten für so genannte Trendsportarten sind zwar eine Bereicherung, können jedoch das nachhaltige Angebot von Universalsportplätzen nicht ersetzen.
Die geplante Erneuerung des Ernst-Grube-Stadion auf 25.000 Plätze soll weiterverfolgt und durch einen privaten Investor realisiert werden.
Eine Erweiterung der Bördelandhalle soll von der Stadt nur wohlwollend begleitet, nicht aber mitfinanziert werden.
Grundsätzlich kann die Bereitstellung von Sportstätten für den Leistungssport nur bei einer finanziellen Beteiligung der Nutzer erfolgen. Bei Sportstätten für den Kinder-, Jugend- und Breitensport sollten allerdings nur sehr begrenzte Beiträge der Nutzer festgelegt werden, damit die Gebühren nicht abschreckend wirken und dem Sport schaden. 
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