Technik des Schiffshebewerks Magdeburg-Rothensee

16 m gleitet der 85 m lange und 12 m breite Trog aufwärts zur Höhe des Mittellandkanals bzw. abwärts auf das Niveau des Elbspiegels.
Im Jahr 1938 vollendet, gilt dieses Schiffshebewerk noch immer als eine wasserbau- und ingenieurtechnische Meisterleistung.
Für seinen Bau wurden 225.000 m3 Boden ausgehoben, 55.000 m3 Beton gegossen sowie 10.000 t Stahl und Eisen verarbeitet.
Das Hebewerk ist als Zweischwimmer-Hebewerk ausgebildet.
Sein zur Aufnahme der Schiffe dienender Trog ruht auf zwei mit je einem Schwimmer (10 m Durchmesser, 36 m Höhe) starr verbundenen Traggerüsten. Beide Schwimmer bewegen sich in mit Wasser gefüllten Schächten.
Dabei entspricht das Gewicht des von den Schwimmern in den 70 m tiefen Schächten verdrängten Wassers dem Gesamtgewicht des auf- und abbewegten Systems, so dass für den Hebe- und Senkvorgang nur die Bewegungswiderstände zu überwinden sind.
Jede der vier Spindeln, an denen der Trog mit seinen Antriebsmuttern auf- und abklettert, hat eine Länge von 27,3 m und ein Gewicht von etwa 23 t.
Die Schraubenspindeln sind im Zusammenwirken mit dem Triebwerk selbstsperrend, wodurch das bewegliche System durch Ausschalten des Antriebs jederzeit ohne Bremsung zur Ruhe gebracht werden kann.
Quelle: www.bau.htw-dresden.de.
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