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Martin-Luther-Platz und Martin-Luther-Hain eingeweiht

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Die Namensgebungen sind zurückzuführen auf Initiativen von Stadtratsfraktionen aus dem Jahr 2008. Die LINKEN haben die Platz-Benennung beantragt, die FDP (interfraktionell mit der CDU und Bündnis 90/Die Grünen) hatte vorgeschlagen, die Grünfläche, auf der bereits viele Bäume im Rahmen der Apfelbaum-Aktion gepflanzt wurden, als Hain zu benennen. Beiden Vorschlägen stimmte der Stadtrat zu, so dass nun zwei Anlagen in Magdeburg nach Martin Luther benannt sind.
Die FDP-Ratsfraktion hat in den vergangenen 3 ½ Jahren acht Anträge und drei Anfragen in den Stadtrat eingebracht, die sich mit der Vorbereitung und Durchführung des Reformationsjubiläums 2017 beschäftigen. Die Fraktion bemüht sich darum, auch in Magdeburg das Interesse an dem bedeutenden Jubiläum stetig wach zu halten. Der Anschlag der 95 Thesen durch Martin Luther an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg wird als Ausgangspunkt der Reformation angesehen, die ein zentrales Ereignis in der Geschichte des christlich geprägten Europas ist. Sie hat großen Einfluss auch auf die Geschichte Magdeburg: Das Bekenntnis der Bürgerschaft zum Protestantismus in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts war Ursache für die Zerstörung der Stadt 1631 durch die Truppen der katholischen Liga unter Tilly. Daran erinnerte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper in seinen Begrüßungsworten.
Superintendent Michael Seils betonte, dass die evangelische Kirche sich bei der Vorbereitung des Luther-Jubiläums um Nachhaltigkeit bei den Aktivitäten bemüht. Dieses Jahr steht unter dem Motto Religion und Bildung. Auf die Bedeutung der Bildung und die Verantwortung der Bürgerschaft dafür hatte bereits Luther aufmerksam gemacht. Der Kirchenvertreter wies darauf hin, dass im nächsten Jahr das Thema Religion und Jugend im Mittelpunkt der Aktionen stehe und begrüßte, dass die Landeshauptstadt 2011 das Motto „Jahr der Jugend“ gewählt hat.
Der Oberbürgermeister ließ an die zahlreichen Gäste der feierlichen Zeremonie Lutherbrot und Lutherbier verteilen bevor er gemeinsam mit Vertretern der Fraktionen und Parteien die Straßenschilder enthüllte.