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500 Apfelbäume für Magdeburg bis zum Reformationsjubiläum 2017

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Die FDP-Ratsfraktion und die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Land Sachsen-Anhalt e.V. trafen sich am 26. Juli 2012 zu einem Vororttermin auf der Streuobstwiese in der Lutherstr. 21.
Als Gesprächspartner standen zur Verfügung von Seiten der KEB ihr Geschäftsführer Herr Ludger Nagel und die Projektleiterin Steuobstwiesen Frau Susanne Pummerer und seitens der FDP-Ratsfraktion Stadtrat ihr stv. Fraktionsvorsitzender Dr. Helmut Hörold und der zuständige Fachpolitiker Gregor Bartelmann. Vom Stadtgartenbetrieb war die Betriebsleiterin Frau Simone Andruscheck anwesend. Die KEB pflegt, bewirtschaftet und entwickelt die Streuobstwiese in der Lutherstraße seit 2006. Im Rahmen der von der FDP-Ratsfraktion initiierten Aktion „500 Apfelbäume“ wurden auf der Streuobstwiese in der Lutherstraße im Frühjahr diesen Jahres 24 hochstämmige Apfelbäume gepflanzt. 2008 hatte der Stadtrat beschlossen, dem Antrag der FDP-Ratsfraktion zu folgen und einen Aufruf gestartet, bis zum 500. Jahrestag von Martin Luthers Thesenanschlag an die Schlosskirche zu Wittenberg 2017 in Magdeburg 500 Apfelbäume zu pflanzen – getreu dem Luther zugeschriebenen Ausspruch:  "Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich noch heute einen Apfelbaum pflanzen“. Zu den Beweggründen der „gelebten Ökumene“, wie Dr. Hörold die Baupflanzung bewertete, verwies der Leiter der KEB Ludger Nagel darauf, dass ein wichtiges Leitmotiv der KEB die Bewahrung der Schöpfung ist. Da sich die Streuobstwiese in der Lutherstraße befindet, sei eine Beteiligung an der Aktion „500 Apfelbäume zum 500-jährigen Luther-Jubiläum besonders naheliegend. „Für uns als katholische Christen ist Martin Luther ein außerordentlich glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums und ein Lehrer im Glauben.“
Im Rahmen des Projektes „Streuobstwiesen in der Region Magdeburg erhalten, pflegen und entwickeln“ sieht die KEB darüber hinaus eine gute Möglichkeit, Kindern, Jugendlichen, interessierten Erwachsenen und Senioren die hohe Biodiversität dieses Lebensraumes, die Bedeutung für Flora und Fauna und die schmackhafte Sortenvielfalt zu verdeutlichen und erlebbar zu machen. Zur Zeit findet auf der Streuobstwiese das Stadtteilprojekt „Kinder und Arbeit“ statt. Ferienkinder haben die ersten Falläpfel gesammelt und die ersten Klaräpfel vom Baum geschüttelt und verarbeiten sie nun zu leckerem Saft – mit einer handbetriebenen Saftpresse. Das ist anstrengend, macht aber auch viel Spaß (siehe Foto). Die Apfelbaumpflanzaktion ist eine von vielen Initiativen, die die FDP-Ratsfraktion in den vergangenen fünf Jahren in Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 initiiert hat und denen der Stadtrat gefolgt ist. Beispielsweise fand 2010 ein Kolloquium zum Thema „Magdeburg 2017 – Die Landeshauptstadt im Kontext des Reformationsjubiläums“ statt. 2011 wurde in einem Workshop über die Bedeutung Magdeburgs für die Reformation referiert und diskutiert. Eine Folge des Bekenntnisses der Magdeburger Bürgerschaft zur Reformation war die verheerende Zerstörung der Stadt 1631 im 30jährigen Krieg.
Magdeburg ist zwar eine Lutherstadt, wird aber als solche weniger wahrgenommen. Dies soll sich auch durch öffentlich wirksame Aktionen sowohl regional als auch überregional ändern. Bisher wurden im Rahmen der „Apfelbaum-Aktion“ 71 Bäume gepflanzt (inkl. der 24 der KEB), teilte Simone Andruscheck mit.
Damit bis 2017 tatsächlich 500 Apfelbäume in Magdeburg Wurzeln schlagen können, sind Bürger, Vereine, Organisationen und Unternehmen aufgerufen, sich an der Aktion „500 Apfelbäume für Magdeburg“ zu beteiligen.
Die Bäume können kostenpflichtig (Spende) auf städtischem Grund gepflanzt werden.
Aber auch Pflanzungen auf einem Privatgrundstück – wie bspw. auf der Streuobstwiese - werden gezählt, wenn dies dem Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe (EB SFM) gemeldet wird. Wer die Baumpflanzaktion unterstützen will, kann sich beim EB SFM melden (tel. Magdeburg 7368 443, E-Mail: sfm@mmhbbagdebCXNjNurg.dpreNOZ). Jeder gepflanzte Apfelbaum hilft, die Aktion zum Erfolg zu führen.