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Der Wiedereinzug der Liberalen in den Landtag am 21. April 2002 ist greifbar
nahe gerückt. Die Stimmung im Lande ist zur Zeit sehr günstig für unsere
Partei. Wir liegen bei den Umfragen seit Monaten in Sachsen-Anhalt deutlich
über 5 Prozent.
Mit Cornelia Pieper und Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué, aber auch mit
unseren Landtagskandidaten Dr. Lydia Hüskens, Holger Franke, Steffen
Krausnick und Gabriele Schuster, haben wir Kandidaten aufgestellt, die
garantieren, dass der weitere Aufschwung im Kreisverband Magdeburg
vorangeht.
Es ist auch ein Zeichen der Anerkennung der Landesparteitag für unseren
Kreisverband, daß Prof. Dr. Karl-Heinz Paqué mit Platz 2 einen
herausragenden Listenplatz für die Landtagswahl erhalten hat. Auch der 15.
Platz von Dr. Lydia Hüskens ist durchaus ein Stück Hoffnung, wenn man
bedenkt, daß bei der Landtagswahl 1990 Platz 14 noch den Einzug in den
Landtag schaffte.
Seit der Oberbürgermeisterwahl im Mai des vergangenen Jahres hat sich
unser Kreisverband personell grundlegend erneuert. Wir können mit Stolz auf
einen Mitgliederzuwachs von ca. 30 Prozent schauen. Aber auch die
ehrenamtliche Arbeit konnte im vergangenen Jahr konstant auf einen hohen
Niveau gehalten werden. Wir sind sicher der einzige Kreisverband in
Sachsen-Anhalt, dem es gelungen ist, mit unseren ehrenamtlichen
Kreisgeschäftsführer Jan-René Malling, die Kreisgeschäftsstelle quasi
hauptamtlich zu besetzen.
Der Kreisvorstand hat unter der Leitung von Frau MR Ilona Kühne nicht
nur regelmäßig getagt, sondern dafür Sorge getragen, dass die neuen
Mitglieder in den Kreisverband integriert werden konnten. Wir werden auch
diese Arbeit nach der Landtagswahl weiter optimieren.
Die Internetseiten unseres Kreisverbandes werden von Roland Kühne,
Steffen Krausnick und Heiner Sprengkamp mit hoher Professionalität betreut.
Sie sind sicher nicht nur Vorbilder für andere Kreisverbände, sondern auch
für die Konkurrenz.
Die kommende Landtagswahl wird vor allem von drei Themen geprägt,
nämlich:
- Arbeitsplätze und Wirtschaft,
- Bildung und
- innere Sicherheit.
In Magdeburg kommt das Thema des Flughafens hinzu: Cochstedt oder
Magdeburg-Süd.
Im Brennpunkt der politischen Auseinandersetzung steht das Thema "
Arbeitslosigkeit ". Dies kann nicht überraschen, hat doch
Sachsen-Anhalt seit dem Regierungsantritt Höppners 1994 die höchsten
Arbeitslosenquoten Deutschlands. Wir Liberalen haben unsere Vorstellungen
dazu deutlich gemacht - in unserem Landtagswahlprogramm und beim
Dreikönigstreffen in Magdeburg mit der Rede von Professor Paqué.
Für das Thema Bildung steht unsere Landesvorsitzende Conny Pieper. Nicht
erst seit der PISA-Studie hat sie immer wieder auf die falsche
Bildungspolitik der SPD-geführten Landesregierung hingewiesen. An diesem
Thema wird sehr schön deutlich, dass in den vergangenen Jahren vieles
versäumt worden ist. Die Vorschläge der Liberalen wurden nicht beachtet
und noch seltener umgesetzt. Die Forderung von Conny Pieper, die Konferenz
der Kultusminister abzuschaffen und einen neuen Wettbewerb in der
Bildungspolitik zu schaffen, kann nur nachdrücklich unterstützt werden.
Auch das Thema " Innere Sicherheit " spielt nicht erst seit den
Tagen der Schill-Partei eine gewisse Rolle. Im Oberbürgermeisterwahlkampf
hat unser Kandidat immer wieder darauf hingewiesen, dass die Sauberkeit und
Sicherheit des öffentlichen Raums mehr politische Beachtung verdient. Er
hat dabei deutlich gemacht deutlich gemacht, dass hier dringender
Handlungsbedarf besteht.
Zum Flughafen der Landeshauptstadt Magdeburg hat die FDP immer deutlich
ihre Stimme erhoben. Langsam beginnen die anderen Parteien, auf unsere
Position einzuschwenken. Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus, wenn in
einem Abstand von 30 Kilometer zwei "Bahnhöfe" in den Himmel
gebaut werden sollen. Auffällig ist, dass die Position der CDU nicht
einheitlich ist: Die Vertreter der Stadt sind für den Flughafen in
Magdeburg, während der verkehrspolitische Sprecher Karl-Heinz Daehre sich
für Cochstedt stark macht und die Landesregierung auffordert, finanzielle
Mittel bereitzustellen. Aber auch die Position der SPD ist uneinheitlich,
denn die Landesregierung hat sich für den Flughafen Magdeburg-Süd bisher
auch nicht erwärmen können. Ohne Fördermittel des Landes wird dieser
Flughafen aber ohnehin sicher nicht ausgebaut werden können.
Liebe Parteifreunde, wir gehen in diesen Landtagswahlkampf ohne
Koalitionsaussage, wir kämpfen um jede Stimme aus eigener Kraft, wir
kämpfen um jede Erst- und jede Zweitstimme, denn unsere Kandidaten sind
nicht schlechter, sondern besser als die Kandidaten der anderen Parteien.
Wer sonst als unsere Kandidaten kann liberale Positionen in der
Öffentlichkeit vertreten?
Der Kreisverband braucht in den nächsten 90 Tagen jede Mitarbeit, die er
erhalten kann. Wir, die Organistoren des Wahlkampfs, werden jeden
ansprechen, der bereit ist, bei der Verteilung von Flyern und Briefen, bei
der Betreuung von Infoständen und beim Aufhängen von Plakaten mitzuhelfen.
Aber auch die Veranstaltung einer Nachbarschaftsparty, das Gespräch mit
den Nachbarn und Freunden oder auch den Arbeitskollegen muss dazu beitragen,
die notwendigen 75.000 Stimmen zu erhalten, die die unterste Grenze unseres
gemeinsamen Erfolges sind.
Wir werden uns gemeinsam anstrengen, für unsere Kandidaten ein gutes
Wahlergebnis zu erhalten. Schon heute möchte ich auf die Wahlparty am 21.
April 2002 im Allards hinweisen. Dort werden wir dann eine historische Tat
feiern, nämlich den ersten Wiedereinzug der Liberalen in einen Landtag in
den neuen Bundesländern.
Helfen Sie mit, denn nur gemeinsam kann uns dies gelingen!
Ihr
Ulrich Koehler
(Wahlkampfleiter)
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